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Technische Hintergründe

Hier gibte es verschiedene Informationen über:


Warenschächte und Warenaufbewahrungssysteme

H ier ein paar Beispiel von möglichen Warenaufbewarungssysten innerhalb von Warenautomaten.

Beispiele:

1a) Klassische Warenschacht, Waren werden im Warenschacht übereinander gestapelt. In der Regel für rechteckige Warenpackungen.
Beispiel
1b) Warenschacht für Rollenwaren, durch die Schlangenform können mehr Waren untergebracht werden. Dieses System wurde z.B. bei den Koboldautomaten verbaut.
1c) Für kleine Waren (z.B. Kaugummi), diese werden in einem Warenbehälter aufbewart. Dieses System wird bei allen Nußglocken verwendet.
1d) Ein A
rt Paternoster-System, sehr selten und wahrscheinlich nicht sehr verbreitet. Relativ aufwendig und nicht platzsparend
Beispiel
1e) Fachauswahlsystem. Bei diesem System waren die Waren in einem Rondell aufgewart und konnten um eine Achse gedreht werden.
1f) Rollenbriefmarken oder Fahrkarten werden im aufgerollten Zustand aufbewart.
Beispiel

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Warenausgaben - diverse Systeme / Möglichkeiten

Hier ein paar Beispiel von möglichen Warenausgabesystemen.

Beispiele:

1a) Typische "Schubladenautomaten" Dieses System ist ein klassisches System der Warenausgabe und wurde schon bei den ersten Automaten verwendet. Je eine Schublade für einen Warenschacht.
Beispiel
1b) Zugstandensystem: Diese Variante gibt es in unterschiedlichen Ausführung. Eine Zugstange für mehrere Warenschächte
Beispiel
1c) Drehgriffsystem: Über eine Drehgriff wird die Ware ausgegeben. Je nach Richtung wird ein anderer Warenschacht "angesprochen" In der Regel über ein Drehgriff zwei Warenschächte, es gibt aber auch Varianten mit bis zu 6 Warenschächten.

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Münzprüfer

Je nach Automaten gab es verschiedene Münzprüfer mit verschiedensten "Prüfumfang"
Hier werden verschiedene mechanische Münzprüfer vorgestellt. Bei den heutigen Automten findet man in der Regel elektronische Münzprüfer. Diese haben den Vorteil, dass ein Prüfer für mehrere Münzsorten ausgelegt ist.

Es gibt aber auch bei mechanischen Münzprüfern (Leistenprüfer) welche, die für verschiedene Münzen ausgelegt waren. Hier ein solcher Prüfer, der aus einem alten Wertzeichengeber der Reichspost stammt. Man erkennt die sehr aufwendige Bauart.



Münzprüfer Wertzeichengeber Deutsche Reichspost 30er Jahre

 

Münzprüfer S-Bahn Berlin, 30er Jahre

Als Einstieg in die Funktionsweise von Münzprüfern hier als erstes ein einfacher Münzprüfer aus einerm alten Fahrkartenautomaten der Berliner S-Bahn (Baujahr ca. 1936). Auf den Bilder 1 und 2 sieht man den Prüfer im eingebauten Zustand. Eine wichtige Entwicklung bei Münzprüfer war die schräg gestellte Münzlaufleiste innerhalb der Münzprüfer. Dieses erkennt man sehr gut an dem schrägen Einwurfschlitz. Durch diese Bauart konnte man einfacher zu kleine Münzen aussortieren. Dazu aber später mehr. 
Beim Einwurf der Münze finden schon die ersten zwei Prüfungen statt. Durch den Einwurfschlitz wird die max. Dicke und den max. Durchmesser begrenzt. D. h. zu große Münzen werden nicht angenommen.


Bild 1: Einwurfschlitz für Münzen; Bild 2:  Münzprüfer im eingebauten Zustand
 

Auf Bild 3 und 4 sieht man die Längsseite des Münzprüfers.Dieser Prüfer hat noch zwei weitere Prüfungsverfahren. Auf Bild 3 erkennt man die Münzwaage. Münzen die zu schwer sind, fallen direkt in Geldrückgabe.
Auf Bild 4 ist die zweite Durchmesserprüfung der Münzen ersichtlich. Haben Münzen einen zu geringen Durchmesser fallen sie durch die Schrägstellung der Münzlaufschiene auch direkt in Geldrückgabe. Nur Münzen mit dem erwünschten Durchmesser (inkl. einer gewissen Toleranz) werden durch die Führungsschienen gehalten und durchlaufen den Münzprüfer vollständig.


Bild 3: Ansicht Münzprüfer, Münzwaage


Bild 4: Ansicht Münzprüfer, Durchmesserprüfung

Andere Münzprüfer haben noch andere Prüfungsverfahren, z. B. auf Legierung. Hier zu später mehr.

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Letzte Aktualisierung 16.3.2010